Rhetorica

Was macht Macht mit uns?

ALS FÜHRUNGSKRAFT habe ich Macht auf andere einzuwirken und etwas zu verändern. Macht richtet sich nach außen – aber auch nach innen:
Macht verändert auch mich selbst.

Business people playing chess, business competition concept

An der Humboldt-Universität Berlin wurde nachgewiesen, dass Menschen, die (legitime) Macht besitzen, oft folgendes Verhalten zeigen:

Sie bestimmen häufiger. Menschen, die Macht haben, sind es gewohnt zu entscheiden. Sie holen seltener die Meinung anderer ein und bestimmen selbst, was gemacht wird.

Sie gewöhnen sich an Lob. Sie erhalten mehr Zuspruch (auch nonverbal) und merken oft nicht, dass die Anerkennung nicht ihrer Person sondern der Position gilt.

Sie sind von sich überzeugter. Wenn Menschen sich an Lob und Aufmerksamkeit  gewöhnen, kreisen sie mehr um sich selbst und sind überzeugter von sich. Möglicherweise werden sie selbstverliebt und narzisstisch.

Sie nehmen sich mehr heraus. Je selbstverliebter ein Chef ist, umso mehr traut er sich und umso mehr nimmt er sich heraus. Das beginnt damit, dass er im Gespräch öfter widerspricht und unterbricht und es kann so weit gehen, dass er einen größeren Bonus für sich beansprucht und das als vollkommen gerechtfertigt empfindet.

Sie lernen weniger durch Rückmeldung. Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die Macht haben, weniger lernen. Sie erhalten weniger Widerspruch und hören oft: „Alles läuft super!“.
Sie erfahren kaum, was wirklich um sie herum gedacht wird und  geschieht und verlieren den Bezug zur Realität.

Fazit: Wenn Sie Führungskraft sind, reflektieren Sie sich selbst und holen Sie sich öfter Rückmeldung über Ihr Verhalten ein.
Dies ist Bestandteil der RHETORICA Führungskräfteentwicklung und dem Führungskräfte Coaching.

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